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Das Klimacamp in Hamburg-Moorburg hat noch nicht einmal angefangen, da hagelt es auch schon die ersten denunzierenden Schlagzeilen der BILD-Zeitung.

Unter der Überschrift “Linke planen Chaos Camp” wird von den Vorbereitungen berichtet. Denn leider ist es immer noch nicht sicher, ob die Veranstalter eine Genehmigung für das Camp bekommen:

Bisher haben die Organisatoren aber noch keinen Standort für ihre Zeltstadt gefunden. Der Bezirk Hamburg-Mitte lehnte den Aufbau der Camps auf der Elb-Halbinsel Entenwerder ab. Bezirksamtschef Markus Schreiber (SPD): „Camping in Parks ist laut Grünanlagenverordnung verboten.“

Im Bezirk Eimsbüttel verweigerte der Regionalausschuss Lokstedt den Aufbau der Zeltstadt im Park Voßbarg in Niendorf, nachdem sich die Politiker über die Veranstaltung und das Programm informiert hatten. Allerdings fiel die Abstimmung mit 5 CDU- und SPD-Stimmen gegen vier Stimmen von GAL und Linkspartei denkbar knapp aus.

Die Hamburg Port Authority lehnte ab, ein Grundstück im Hafen zur Verfügung zu stellen. Trotzdem sollen die Camps stattfinden, sagt Ines Koburger von den Organisatoren des Klima-Camps: „Wir hoffen, dass wir doch noch nach Entenwerder können, denn wir wollen ins Zentrum. Sollten wir keinen Platz bekommen, werden wir Zelte in der ganzen Stadt aufschlagen. Die Camps werden nicht abgeblasen.“

Übrigens kann man auch bei der BILD-Zeitung abstimmen. Die Umfrage lautet:
Soll die Polizei hart durchgreifen?

Ja, Chaos Proteste sind eine Schande für die Stadt!

oder

Nein! Zumindestens nicht solange sie friedlich bleiben!

Schon lustig, dass bei der Vergabe der Nein Stimme bereits eine Einschränkung enthalten ist. Zurzeit haben sich 62 Prozent für Nein entschieden, was auch daran liegen mag, dass die Klimacamp Orgas dazu aufgerufen haben die Abstimmung zu “beeinflussen”.



One Response to “Klimacamp gleich Chaos Camp?!”  


  1. 1 Allein gegen die BILD | Klimacamp gleich Chaos Camp?!

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