Der Bildungsstreik nähert sich dem Ende, aber die CDU spielt immer noch massiv mit dem Feuer. Der „Bildungsexperte“ der CDU Hessen, Hans-Jürgen Irmer, verurteilte den Bildungsstreik jetzt wegen der „Vereinnahmung der Bildungsproteste für antidemokratische Zwecke“.
Hier findet sich auch ein Fernsehbeitrag von RTL über Irmers Äußerungen.
Vielleicht muss man Herrn Irmer mal erklären was Demokratie bedeutet. Bei den Bildungsprotesten haben die StudentInnen und SchülerInnen die Demokratisierung der Schulgremien, die soziale Öffnung der Schule und mehr Investitionen in Bildung gefordert. Natürlich unterstützten auch linke und marxistische Gruppen den Streik, aber in der Mehrzahl waren es partei- und organisationsungebundene junge Menschen, die diese Woche auf der Straße waren- nämlich über 200.000 in ganz Deutschland.
Aber vielleicht ist ja auch Hans-Jürgen Irmer der Antidemokrat? Schließlich schreibt er regelmäßig für die Junge Freiheit, verurteilt Homosexualität und erklärt diese als heilbar und benutzt des öfteren Nazi-Jargon, wie eine Studie der GEW herausgefunden hat. Ich saß einmal mit Irmer bei einer Podiumsdiskussion in Wetzlar und dort sagte er über die MigrantInnen, die versuchen nach Europa zu kommen: „Diese Menschen sind unsere größte Soziallast“.
Wer solche Menschen in der eigenen Partei duldet, der macht sich dem Vorwurf der antidemokratischen Haltung schuldig.
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Tags: CDU
Was soll man zur CDU jüngst noch sagen, außer vielleicht: Wer im Glashaus sitzt…
Die übliche Stammtischpolitik der CDU eben. Die treuen CDU-Wähler glauben es, und verbieten ihren Kindern, auf so eine Demonstration zu gehen. Was sollte die CDU auch sonst tun? Argumente hat sie keine.
Ach wie schön wäre doch die Welt, wäre sie so wie die CDU denkt, dass sie es wäre…