<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu Anhalter</title>
	<atom:link href="http://anhaltspunkt.wordpress.com/comments/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com</link>
	<description>Anhalter auf Abwegen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 03 Nov 2009 16:59:38 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Kommentare von simon zu Amos Oz zur Lage im Nahen Osten</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/15/amos-oz-zur-lage-im-nahen-osten/#comment-379</link>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:59:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/15/amos-oz-zur-lage-im-nahen-osten/#comment-379</guid>
		<description>wenn man die israelische oder palästinensische gesellschaft metaphorisch als gegeißelte kinder darstellt (allein die proklamierte verkörperung aller bürger in einer person ist ja schon die antizipation eines &quot;charakters&quot; der jeweiligen gesellschaft), deren konflikt auf einem, durch in der jugend zugefügte übeltaten (die shoa als solche zu bagatelliesieren, auch schön ein höchst unappetitlicher fehlgriff) entstandenem psychoknacks beruht, kann man ja wohl schlecht behaupten irgednwelche konfliktanalysen zu liefern. nein, das ist wohl eher ideologische küchenpsychologie.

ich kenne amoz oz nicht und das brauche ich auch nicht um zu sehen das das ganze zitat hinten und vorne nichts mit der realität zu tun hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wenn man die israelische oder palästinensische gesellschaft metaphorisch als gegeißelte kinder darstellt (allein die proklamierte verkörperung aller bürger in einer person ist ja schon die antizipation eines &#8222;charakters&#8220; der jeweiligen gesellschaft), deren konflikt auf einem, durch in der jugend zugefügte übeltaten (die shoa als solche zu bagatelliesieren, auch schön ein höchst unappetitlicher fehlgriff) entstandenem psychoknacks beruht, kann man ja wohl schlecht behaupten irgednwelche konfliktanalysen zu liefern. nein, das ist wohl eher ideologische küchenpsychologie.</p>
<p>ich kenne amoz oz nicht und das brauche ich auch nicht um zu sehen das das ganze zitat hinten und vorne nichts mit der realität zu tun hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Max zu Amos Oz zur Lage im Nahen Osten</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/15/amos-oz-zur-lage-im-nahen-osten/#comment-378</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 22:07:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/15/amos-oz-zur-lage-im-nahen-osten/#comment-378</guid>
		<description>Wo konstruiert Amos Oz einen Volkscharakter? Wenn du das so interpretierst, dann kennst du entweder Amos Oz nicht oder hast das ganze Zitat falsch verstanden. Dann hast du einen Backlash in analytischem Lesen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo konstruiert Amos Oz einen Volkscharakter? Wenn du das so interpretierst, dann kennst du entweder Amos Oz nicht oder hast das ganze Zitat falsch verstanden. Dann hast du einen Backlash in analytischem Lesen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von simon zu Amos Oz zur Lage im Nahen Osten</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/15/amos-oz-zur-lage-im-nahen-osten/#comment-377</link>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 20:58:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/15/amos-oz-zur-lage-im-nahen-osten/#comment-377</guid>
		<description>eine zustimmung zu derartiger pathologisierung mit gleichzeitiger, zumindest latenter, konstruktion vom &quot;volkscharakter&quot; israels und palästinas enttäuscht ein bischen bei dir. eindeutig ein backlash.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eine zustimmung zu derartiger pathologisierung mit gleichzeitiger, zumindest latenter, konstruktion vom &#8222;volkscharakter&#8220; israels und palästinas enttäuscht ein bischen bei dir. eindeutig ein backlash.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Nils zu Rassismus a la Stern</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2008/06/23/rassismus-a-la-stern/#comment-376</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 17:19:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=105#comment-376</guid>
		<description>Was ist denn daran rassistisch?

hab garnicht gewusst, dass die Holländer eine Rasse sind...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist denn daran rassistisch?</p>
<p>hab garnicht gewusst, dass die Holländer eine Rasse sind&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Zoe zu Rede von Arvid Bell zur Debatte auf dem Grünen Parteitag</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/25/rede-von-arvid-bell-zur-debatte-auf-dem-grunen-parteitag/#comment-375</link>
		<dc:creator>Zoe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:05:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=648#comment-375</guid>
		<description>Das ist größtenteils wirklich gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist größtenteils wirklich gut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von BoredLand zu Neuer deutscher Außenminister mehr als peinlich!</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/09/28/neuer-deutscher-ausenminister-mehr-als-peinlich/#comment-374</link>
		<dc:creator>BoredLand</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 23:02:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=630#comment-374</guid>
		<description>Peinlich finde ich vor Allem, dass du das &quot;peinlich&quot; findest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peinlich finde ich vor Allem, dass du das &#8222;peinlich&#8220; findest.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Gregor zu Video vom Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND in Weimar</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/19/video-vom-bundeskongress-der-grunen-jugend-in-weimar/#comment-373</link>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 09:53:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=646#comment-373</guid>
		<description>Cooles Video. Nur Sven sieht wegen der Lichtverhältnisse am Anfang etwas komisch aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Cooles Video. Nur Sven sieht wegen der Lichtverhältnisse am Anfang etwas komisch aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Patrick Haase zu Thesenpapier zur Jamaika-Debatte</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/13/thesenpapier-zur-jamaika-debatte/#comment-372</link>
		<dc:creator>Patrick Haase</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 13:01:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=634#comment-372</guid>
		<description>Hi nochmal,
Ich finde Michael 
hat in dem was er sagt recht. Da möchte ich nur noch einmal betonen, dass es mir in meiner Umgebung so vorkommt als ob man die Grünen wählt, weil man sich Nachhaltigkeit (grüne Ideen) wünscht und nicht weil man grundsätzlich links ist(vllt. nicht unbedingt represantiv). Das Lagerdenken sollte bei einer Partei wie der Grünen, die ein sehr großes Potential besitzt darin eine Vielfalt an Wählern anzusprechen, verabschiedet werden. 
So denke ich könnten die Grünen in Zukunft vllt. geringere Anteile an Rein-Linken, aber eine sehr viel höhere Anzahl an  Wählern erhalten. Damit wäre der nächste Schritt getan zu einer stark-grünen Regierung. Abgesehen davon sind uUnsere Grundsätze schließlich auch nicht einseitig links. Sie sind hilfreich für jeden der auch seinen Kindern und Enkelkindern noch Zukunft bieten will. Wer grün wählt, wählt die Zukunft. Das ist und bleibt für mich etwas was man nur mit den Grünen sagen kann. Keine andere Partei hat ein annähernd weit nach vorn gerichtetes Verständnis. Das sieht man an vielen Debatten: z.B. Atomstrom, Bildung und soziale Gerechtigkeit nur um einige zu nennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi nochmal,<br />
Ich finde Michael<br />
hat in dem was er sagt recht. Da möchte ich nur noch einmal betonen, dass es mir in meiner Umgebung so vorkommt als ob man die Grünen wählt, weil man sich Nachhaltigkeit (grüne Ideen) wünscht und nicht weil man grundsätzlich links ist(vllt. nicht unbedingt represantiv). Das Lagerdenken sollte bei einer Partei wie der Grünen, die ein sehr großes Potential besitzt darin eine Vielfalt an Wählern anzusprechen, verabschiedet werden.<br />
So denke ich könnten die Grünen in Zukunft vllt. geringere Anteile an Rein-Linken, aber eine sehr viel höhere Anzahl an  Wählern erhalten. Damit wäre der nächste Schritt getan zu einer stark-grünen Regierung. Abgesehen davon sind uUnsere Grundsätze schließlich auch nicht einseitig links. Sie sind hilfreich für jeden der auch seinen Kindern und Enkelkindern noch Zukunft bieten will. Wer grün wählt, wählt die Zukunft. Das ist und bleibt für mich etwas was man nur mit den Grünen sagen kann. Keine andere Partei hat ein annähernd weit nach vorn gerichtetes Verständnis. Das sieht man an vielen Debatten: z.B. Atomstrom, Bildung und soziale Gerechtigkeit nur um einige zu nennen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Michael zu Thesenpapier zur Jamaika-Debatte</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/13/thesenpapier-zur-jamaika-debatte/#comment-371</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 13:04:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=634#comment-371</guid>
		<description>Ich weiss ehrlich nicht, ob die links-rechts-Debatte noch Sinn macht. Was Rechts ist, ist klar - aber was ist eigentlich heute noch &quot;Links&quot;? Die weitgehend strukturkonservative &quot;Linke&quot;, eine wilde Mischung aus konservativen Ostdeutschen, Dogmatikern und Gewerkschaftsfunktionären? Eine SPD, die seit Jahren sich mehr mit ihren internen Querelen beschäftigt als mit den politischen Konzepten der Konkurrenz, und bei der jetzt ein Führungsduo aus Sigmar Gabriel und Andrea Nahles nicht nur für eine Erneuerung, sondern auch noch für einen Linksruck stehen soll?
Nein, da definier ich mich doch lieber als grün, da weiß ich doch einigermaßen, was ich hab.
Und ich bin mir auch nicht so sicher, dass unsere Wähler sich als &quot;links&quot; definieren, auch wenn sie zweifellos dazu neigen, mehr oder weniger &quot;links&quot; zu wählen. Sie denken aber nicht in diesen Lagerbegriffen, sondern wählen Soziale Gerechtigkeit, ein klares Bekenntnis gegen Atomkraft, gute und gut kommunizierte bildungspolitische Konzepte, Umweltschutz und erneuerbare Energien. Und hoffentlich wählen uns bald auch mehr von denen, die wirtschaftspolitische Kompetenz suchen - da haben wir immer noch ein Kommunikationsproblem.

Saarmaica war sicher keine glückliche Entscheidung - aber mal sehen, was daraus wird. In BaWü wird nach der Landtagswahl in 2 Jahren die CDU wohl die einzige ernst zu nehmende Kraft sein, mit der wir überhaupt sprechen können, wenn wir regieren wollen. Die SPD wird nicht stark genug sein, vielleicht nicht mal stärker als wir selbst. Im Gegensatz zum Maximilian gehe ich zwar davon aus, dass die Linken in den Landtag einziehen werden, aber mit Abstand als kleinste Partei, so dass es für Rot-Rot-Grün nicht reichen wird. Eine Zusammenarbeit mit Oettinger/Mappus wird aber für uns wohl auch nicht zu machen sein, so dass die Regierungsoption auch für starke Grüne in BaWü sehr gering ist - außer wir werden zweitstärkste Kraft. ;)

Trotzdem hindert uns die schwarz-grüne Option nicht daran, gegen schwarz-gelb zu kämpfen. Auch wenn uns manche gern in die Ecke &quot;grüne FDP&quot; stellen wollen - die größten Unterschiede zwischen zwei Parteien im derzeitigen Parteiensystem gibt es doch zwischen uns und der FDP, und das umso mehr, seitdem wir mit der Grünen Marktwirtschaft und dem Green New Deal unsere wirtschaftspolitische Kompetenz nach vorne stellen. Unser Hauptgegner bei Schwarz-Gelb ist nicht Schwarz, sondern Gelb, und das macht Jamaica so riskant.

Natürlich haben wir mehr inhaltliche Gemeinsamkeiten mit Teilen der SPD als mit anderen Parteien - aber eben nur mit Teilen, und die SPD hat sich nicht nur in der Vergangenheit immer wieder als höchst unzuverlässiger Partner erwiesen, sie muss auch erst mal wieder auf die Beine kommen, bevor sie wieder regierungsfähig wird, und dabei können wir ihr nicht wirklich helfen. Im Moment ist schwarz-grün leider die einzige realistische Regierungsoption für uns in den meisten Bundesländern - und ich sehe das eben als die &quot;richtige&quot; &quot;Große Koalition&quot;, eine Koalition zweier Gegner über Lagergrenzen hinweg, keine Streichelkoalition wie CDU/SPD unter Merkel/Steinmeier. Nicht schön, aber manchmal die einzige rationale Option. Lieber wäre mir persönlich allerdings eine politische Kultur der wechselnden Mehrheiten mit einer Art Minderheitsregierung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss ehrlich nicht, ob die links-rechts-Debatte noch Sinn macht. Was Rechts ist, ist klar &#8211; aber was ist eigentlich heute noch &#8222;Links&#8220;? Die weitgehend strukturkonservative &#8222;Linke&#8220;, eine wilde Mischung aus konservativen Ostdeutschen, Dogmatikern und Gewerkschaftsfunktionären? Eine SPD, die seit Jahren sich mehr mit ihren internen Querelen beschäftigt als mit den politischen Konzepten der Konkurrenz, und bei der jetzt ein Führungsduo aus Sigmar Gabriel und Andrea Nahles nicht nur für eine Erneuerung, sondern auch noch für einen Linksruck stehen soll?<br />
Nein, da definier ich mich doch lieber als grün, da weiß ich doch einigermaßen, was ich hab.<br />
Und ich bin mir auch nicht so sicher, dass unsere Wähler sich als &#8222;links&#8220; definieren, auch wenn sie zweifellos dazu neigen, mehr oder weniger &#8222;links&#8220; zu wählen. Sie denken aber nicht in diesen Lagerbegriffen, sondern wählen Soziale Gerechtigkeit, ein klares Bekenntnis gegen Atomkraft, gute und gut kommunizierte bildungspolitische Konzepte, Umweltschutz und erneuerbare Energien. Und hoffentlich wählen uns bald auch mehr von denen, die wirtschaftspolitische Kompetenz suchen &#8211; da haben wir immer noch ein Kommunikationsproblem.</p>
<p>Saarmaica war sicher keine glückliche Entscheidung &#8211; aber mal sehen, was daraus wird. In BaWü wird nach der Landtagswahl in 2 Jahren die CDU wohl die einzige ernst zu nehmende Kraft sein, mit der wir überhaupt sprechen können, wenn wir regieren wollen. Die SPD wird nicht stark genug sein, vielleicht nicht mal stärker als wir selbst. Im Gegensatz zum Maximilian gehe ich zwar davon aus, dass die Linken in den Landtag einziehen werden, aber mit Abstand als kleinste Partei, so dass es für Rot-Rot-Grün nicht reichen wird. Eine Zusammenarbeit mit Oettinger/Mappus wird aber für uns wohl auch nicht zu machen sein, so dass die Regierungsoption auch für starke Grüne in BaWü sehr gering ist &#8211; außer wir werden zweitstärkste Kraft. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Trotzdem hindert uns die schwarz-grüne Option nicht daran, gegen schwarz-gelb zu kämpfen. Auch wenn uns manche gern in die Ecke &#8222;grüne FDP&#8220; stellen wollen &#8211; die größten Unterschiede zwischen zwei Parteien im derzeitigen Parteiensystem gibt es doch zwischen uns und der FDP, und das umso mehr, seitdem wir mit der Grünen Marktwirtschaft und dem Green New Deal unsere wirtschaftspolitische Kompetenz nach vorne stellen. Unser Hauptgegner bei Schwarz-Gelb ist nicht Schwarz, sondern Gelb, und das macht Jamaica so riskant.</p>
<p>Natürlich haben wir mehr inhaltliche Gemeinsamkeiten mit Teilen der SPD als mit anderen Parteien &#8211; aber eben nur mit Teilen, und die SPD hat sich nicht nur in der Vergangenheit immer wieder als höchst unzuverlässiger Partner erwiesen, sie muss auch erst mal wieder auf die Beine kommen, bevor sie wieder regierungsfähig wird, und dabei können wir ihr nicht wirklich helfen. Im Moment ist schwarz-grün leider die einzige realistische Regierungsoption für uns in den meisten Bundesländern &#8211; und ich sehe das eben als die &#8222;richtige&#8220; &#8222;Große Koalition&#8220;, eine Koalition zweier Gegner über Lagergrenzen hinweg, keine Streichelkoalition wie CDU/SPD unter Merkel/Steinmeier. Nicht schön, aber manchmal die einzige rationale Option. Lieber wäre mir persönlich allerdings eine politische Kultur der wechselnden Mehrheiten mit einer Art Minderheitsregierung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Sina zu Debatte zu Prostitution auf dem Bundeskongress</title>
		<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/2009/10/15/debatte-zu-prostitution-auf-dem-bundeskongress/#comment-370</link>
		<dc:creator>Sina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 12:41:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=641#comment-370</guid>
		<description>die Schlagwörter des Textes wie &quot;progressiv gestalten&quot; und &quot;Es gibt keine einheitliche Prostitution&quot; sprachen mich zunächst sehr an, aber im Laufe des Lesens merkte ich dass vieles gar nicht so &quot;progressiv&quot; ist wie behauptet, vor allem die Zwangsuntersuchungen und &quot;der Ausstieg muss das oberste Ziel bleiben&quot; hinterliessen einen sehr schalen Nachgeschmack. Natürlich soll der Ausstieg von Ausstiegswilligen so gut wie möglich gefördert werden, aber die Annahme alle wollen aussteigen zeigt ein ziemlich vorurteilsbehaftetes Denken. Das oberste Ziel muss doch vielmehr die Sicherheit und die Gestaltung der Prostitution unter akzeptablen Arbeitsbedingungen sein. Ich fürchte bei einer solchen Betonung auf den Ausstieg verfehlt man das Ziel, sich für eine selbstbestimmte Sexualität einzusetzen. 
Den ersten Antrag zu ändern wäre sicher nicht schlecht, mit der Ablehnung des Schwedischen Modells wurde bereits vieles Begriffen. Ich denke hier ergibt sich eine Chance, Prostitution tatsächlich progressiv zu gestalten. Dass die Erwiderung von Hydra zur Kenntnis und Ernst genommen wird, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die Schlagwörter des Textes wie &#8222;progressiv gestalten&#8220; und &#8222;Es gibt keine einheitliche Prostitution&#8220; sprachen mich zunächst sehr an, aber im Laufe des Lesens merkte ich dass vieles gar nicht so &#8222;progressiv&#8220; ist wie behauptet, vor allem die Zwangsuntersuchungen und &#8222;der Ausstieg muss das oberste Ziel bleiben&#8220; hinterliessen einen sehr schalen Nachgeschmack. Natürlich soll der Ausstieg von Ausstiegswilligen so gut wie möglich gefördert werden, aber die Annahme alle wollen aussteigen zeigt ein ziemlich vorurteilsbehaftetes Denken. Das oberste Ziel muss doch vielmehr die Sicherheit und die Gestaltung der Prostitution unter akzeptablen Arbeitsbedingungen sein. Ich fürchte bei einer solchen Betonung auf den Ausstieg verfehlt man das Ziel, sich für eine selbstbestimmte Sexualität einzusetzen.<br />
Den ersten Antrag zu ändern wäre sicher nicht schlecht, mit der Ablehnung des Schwedischen Modells wurde bereits vieles Begriffen. Ich denke hier ergibt sich eine Chance, Prostitution tatsächlich progressiv zu gestalten. Dass die Erwiderung von Hydra zur Kenntnis und Ernst genommen wird, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
